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Inhaltsübersicht
Abhandlung
Zusammenfassung
Inhaltsübersicht
Durch die gesteigerte Lebenszeit nehmen entsprechend Alterskrankheiten
zu, auch die Osteoporose. Verschiedene schulmedizinische Therapien trachten
danach, den „Knochenschwund“ aufzuhalten. Das Ausmaß der Osteoporose
wird durch eine „Knochendichtemessung“ festgestellt. Somit richtet sich
die Therapie unter anderem danach, durch Kalzium, Vitamin D und Fluor
den Knochen fester zu machen.
Im Prinzip handelt es sich dabei um eine KALKEINLAGERUNG,
was fälschlich als KNOCHENBILDUNG interpretiert
wird.
Diesem Konzept widerspricht, dass EIN ERHÖHTER
MINERALGEHALT DIE BRÜCHIGKEIT STEIGERT, das das Hauptproblem
der Osteoporose ist. Daher auch die widersprüchlichen therapeutischen
Berichte. Die Bruchfestigkeit des Knochens beruht auf dem Gehalt an
organischer Substanz, die bei den herkömmlichen Untersuchungen
nicht berücksichtigt wird. Diese steht im Zusammenhang u.a. mit SILIZIUM, d.h. mit kieselsäurehaltigen
biologischen Präparaten.
Durch deren Anregung gelingt es, den Knochen elastisch zu erhalten.
Dies kann durch Substitution geschehen, z.B. durch Sklerosol® oder
als Anregung z.B. durch Equisetum und Silicea cultum (Weleda).
Ein neues ganzheitliches Konzept der Therapie der Osteoporose ist dringend
anzuwenden:
Abhandlung
Da sich in den letzten Jahrzehnten das durchschnittliche Lebensalter
der Menschen deutlich verlängert hat, ist es selbstverständlich,
dass auch Alterskrankheiten häufiger auftreten. Damit ergeben
sich beträchtliche soziale Probleme: So schätzt man in den
USA, dass mehr als 1,3 Millionen Knochenbrüche jährlich
mit 500 000 Wirbelbrüchen aufgrund der Osteoporose entstehen und
damit ein Kostenaufwand von zehn Milliarden Dollar entsteht.
Bereits in früherer Zeit existierte zweifellos das Krankheitsbild,
wenngleich eine exakte Diagnose nicht möglich war. Es zeigt sich
auch aus der Geschichte, dass offenbar mehr Frauen als Männer
befallen waren. Ausdrücke wie „Witwenbuckel“ oder Darstellungen
von „Hexen“ als alte, gebeugt gehende Frauen, zeigen diese Beobachtungen.
Bedeutsam ist der Befund, dass z.B. Frauen im westafrikanischen
Gambia nach der Menopause einen Mineralgehalt in den Knochen aufweisen,
der ähnlich dem britischer Frauen ist, jedoch tritt bei den Frauen
in Gambia das Risiko eines Knochenbruchs nicht auf! Bereits daraus kann
man schließen, dass die Bruchgefahr nicht eine Sache des
Mineralgehaltes ist.
So zeigte sich z.B., dass Oberschenkelfrakturen in den sogenannten „zivilisierten“
Ländern Skandinavien, Neuseeland und USA etwa 30mal häufiger
auftreten als in der Dritten Welt (z.B. bei den südafrikanischen
Bantu).
Da es sich um eine vermehrt weibliche Alterskrankheit handelt, ist es
verständlich, dass man die Erscheinungen auf einen Hormonmangel
zurückführt, mit der entsprechenden therapeutischen Empfehlung
von Östrogenen (weiblichen Geschlechtshormonen).
Hormonelle Wirkungen sind genau erforscht. Die Geschlechtsunterschiede
nur auf den unterschiedlichen Hormonhaushalt zurückzuführen,
ist Ausdruck der modernen Tendenz, Problemen nicht gewissenhaft nachzugehen.
Die Schwierigkeit wird auf ein anderes Gebiet verschoben. Der entscheidende
Unterschied besteht darin, dass der Mann konstitutionell ein kräftigeres
Knochen- und Muskulatur-System besitzt, d.h. dass er stärker
mit seinem Körper verbunden ist.
Bekanntlich steht die erste Hälfte des weiblichen Zyklus unter
der Wirkung der Östrogene, die zweite unter den Gestagenen. Biochemisch
hat man erforscht, dass die Gestagene (Hormone mit vor allem schwangerschaftserhaltender
Wirkung) zwischen Östrogen und Testosteron (stärkstes männliches
Geschlechtshormon) stehen.
Es ist deshalb einzusehen, dass gestagene Wirkstoffe bei einer
Osteoporosetherapie eher angezeigt sind als Östrogene, die allgemein
Anwendung finden. Tatsächlich wurde aus den USA bereits berichtet,
dass die alleinige Verabreichung von Gestagenen die Knochenmasse
vergrößert und die Häufigkeit der Brüche senkt.
Nach den bisherigen Ausführungen ist dies auch einsehbar. Östrogene
haben eine seelisch eher stimmungsaufhellende Wirkung.
Demgegenüber bedeutet eine gestagene Wirkung ein Reifen, Erhalten,
ein Schwererwerden, d.h. eine irdischere Wirkung, wie dies in einer
sich eventuell anbahnenden Schwangerschaft physiologisch ist. Trotz
der allgemeinen Empfehlung von Östrogenen ist es inzwischen sicher,
dass innerhalb der Hormontherapie viel eher Gestagene angezeigt
sind.
Eindeutig nachweisbar ist das Absinken des Kalkgehaltes der Knochen
in der Menopause, was sich ziemlich genau messen lässt. Die Folgerung
daraus scheint schulmedizinisch ebenfalls logisch zu sein: Nämlich,
dass therapeutisch Kalzium verabreicht wird. Bereits hier treten
stichhaltige Bedenken auf: Ein mangelnder Kalkgehalt durch Vitamin D-Mangel
(Defizit an Sonnenbestrahlung) führt im Kindesalter bekanntlich
zur Rachitis. Dennoch aber ist die Kalkzufuhr wirkungslos! Gewiss kennt
man die Bedeutung des sog. Vitamin D für die Kalkeinlagerung, was
fälschlich als Knochenbildung ausgelegt wird. Deshalb wird Vitamin
D bei der Therapie der Osteoporose auch therapeutisch empfohlen, obwohl
es keine Wirkung zeigt.
Aufbauend wirken im Prinzip auch Anabolika (Abkömmlinge männlicher
Geschlechtshormone), jedoch treten durch diese oft Vermännlichungs-Erscheinungen
auf.
Eine besondere Rolle spielt in der üblichen Therapie das Fluor,
das sich auch substantiell in geringen Mengen im Knochen findet, besonders
aber in der härtesten Substanz, dem Schmelz der Zähne. Es
ist für die Härte der Zähne und Knochen unerlässlich.
Deshalb wird es weltweit angewandt zu deren „besseren“ Bildung – so
auch bei der Osteoporose. Es ist erwiesen, dass Fluor spezifisch
nahezu alle Enzyme blockiert, es somit grundsätzlich nicht aufbauend
wirken kann, sondern innerhalb des Aufgebauten verhärtend wirkt.
Allerdings wird dies fälschlich als Anregung der Osteoblasten (knochenaufbauende
Substanzen) interpretiert, entsprechend der oben zitierten Vitamin-D-Wirkung,
was aber in Wirklichkeit eine erhöhte Mineralisierung bedeutet,
d.h. zwar eine Verdichtung des Knochens, aber nicht eine Neubildung
oder Erhaltung der organischen Trägermasse.
Nachdem Fluorsalze durch Jahrzehnte angewandt wurden, erfolgten warnende
Stimmen, die diese Therapie in Frage stellten. Die Anwendung von Fluor
bei Osteoporose geht auf C. Rich 1961 zurück. Derselbe Autor warnte
5 Jahre später vor den Nebenwirkungen wie Magenschmerzen, Arthritis
(Gelenksentzündung), Sehstörungen u.a. Zuvor hatten schon
englische Kliniker über Entzündung der Netzhaut als Folge
von Fluormedikation berichtet. Kurz danach erfolgten Veröffentlichungen
über Knochenmarksveränderungen, Spontanknochenbrüchen
und Verlust (!) an Kalzium.Zwei Doppelblindstudien aus USA bestätigten im wesentlichen die
früheren Befunde, was zu einer allgemeinen „Verunsicherung“ führte.
Trotzdem beharren verschiedene Autoren darauf, „bis zum Vorliegen von
neuen Ergebnissen“ Fluoride weiter zu verordnen, da man auf die „bewährte
Therapie der Osteoporose“ nicht verzichten will. Dass die Fluorwirkung
zur Bildung von Gelenksversteifungen sowie vor allem zu einer vorzeitigen
Alterung führen kann, ist seit langem bekannt.
Es liegt also bei der Osteoporose mit Sicherheit kein Fluormangel vor
(was im übrigen auch für Karies gilt). Wohl aber können
Fluorgaben eine Verhärtung einleiten, mit der damit verbundenen
Problematik für den gesamten Organismus – nicht nur für den
Knochen. Überblickt man die Symptomatik beim Auftreten der Osteoporose,
so besteht kein Zweifel, dass es sich um einen „Knochenschwund“
handelt. Dieser entspricht einer ORGANISCHEN SCHWÄCHUNG DER KNOCHEN,
wie sie für den Alterungsprozess normal ist, dem alle Organe unterliegen,
zumindest im späteren Alter: einer funktionellen Leistungsabnahme
und einem organischen Abbau.
Bis zu einem gewissen Grad ist der „Knochenschwund“ also natürlich!Nicht der Norm entsprechend ist das vorzeitige und übermäßige
Auflösen des Knochens. Als Maß hierfür gilt offiziell
die Knochenmineraldichte, also das Maß der Menge des im Knochen
eingelagerten Kalks, wobei naturgemäß schulmedizinisch die
organische Substanz des Knochens außer Acht gelassen wird.
EINE MINERALISIERUNG KANN ABER NUR ERFOLGEN, WENN
ORGANISCHE SUBSTANZ VORHANDEN IST, IN DIE DER KALK EINGELAGERT WIRD.
Die Knochenmineraldichte ist somit ein leicht messbares Maß, das
an der kaum messbaren organischen Güte des Knochens vorbeigeht.
So wurde gefunden, dass der Verlust der Knochenqualität unabhängig
ist von der Knochen-mineraldichte. Erst in letzter Zeit ist man auf
diese wesentlichen Unterschiede aufmerksam geworden.
Zum Verständnis der Osteoporose bietet sich die Parallele zur Rachitis
an: In beiden Fällen ist ein „Kalkmangel“ nachzuweisen. Bei der
Rachitis besteht genügend organische Knochensubstanz, durch den
Vitamin D-Mangel kann aber nicht genügend Kalzium aufgenommen und
dort eingelagert werden.
Das Hauptproblem der Osteoporose ist jedoch die erhöhte Knochenbrüchigkeit
durch einen Mangel an organischer Knochensubstanz in die zuwenig Kalk
eingebaut werden kann, da zuwenig „Trägersubstanz“ (= organische
Substanz) vorhanden ist. Diese mit einem Kalkmangel begründen zu
wollen und entsprechend therapeutisch anzugehen, geht an wesentlichen
Fakten vorbei:
Brüchigkeit ist stets mit Härte verbunden!
Eine weiche oder halbweiche Substanz, wie z.B. Lehm oder Knorpel, kann
nicht brechen. Bei Rachitis bleibt der Knochen zu lange knorpelig und
somit zu weich. Deshalb ist er auch nicht brüchig. Allmählich
erfolgt durch Vitamin D die Kalkeinlagerung in den zunächst knorpeligen
Knochen, der dadurch hart, aber trotzdem nicht brüchig wird. Die
Elastizität ist eine Besonderheit mancher organischer Substanzen
wie Knochen: bestünde der Knochen nur aus Kalk, so wäre er
extrem brüchig.
Wäre demnach die Ursache der Osteoporose ein Kalkmangel, so müsste
der Knochen nach Kalkgabe – wieder – elastisch werden. Das geschieht
aber nicht! Offensichtlich ist also Kalkmangel nicht der krankmachende
Prozess, der der Osteoporose zugrunde liegt. Dieser liegt vielmehr in
einem SCHWUND DER ORGANISCHEN KNOCHENSUBSTANZ.
Insofern ist die Osteoporose das Gegenteil der Rachitis. Bei der Rachitis
liegt eine mangelnde Mineralisierung vor. Bei der Osteoporose liegt
vordergründig ein zu starker Abbau der organischen Substanz vor.
Dadurch kommt es in der Folge auch zu einer Herabsetzung des absoluten
Mineralgehaltes, der dann fälschlich als Krankheit gedeutet wird.
Die Überladung des noch vorhandenen Knochens mit Mineralien bewirkt
naturgemäß eine Verhärtung.
DESHALB IST DIE MANGELNDE ELASTIZITÄT UND DAMIT
DIE BRÜCHIGKEIT DAS EIGENTLICHE PROBLEM.
Elastizität kann immer nur durch die Verbindung von mineralischer
Substanz mit organischer Substanz erreicht werden. Das ist beim Knochen
der Knorpel. KIESEL VERLEIHT DEN GEWEBEN DIE ELASTIZITÄT,
z.B. auch in den Getreidehalmen. Bindegewebe und Knorpel sind kieselreich.
Die Bedeutung des Kiesels bzw. Siliziums ist gerade in der westlichen
Welt durch Jahrzehnte vernachlässigt, in Russland dagegen ausführlich
studiert worden.
Dass der Kiesel gerade beim älteren Menschen seine Bedeutung hat
und gegen Ablagerungen und Verhärtungen wirkt, zeigen die Befunde,
dass arteriosklerotische Veränderungen z.B. in der Aorta (Hauptschlagader)
durch einen entsprechenden Kieselgehalt stark vermindert auftreten.
Es besteht auch eine Häufung des Auftretens von Herzinfarkt und
durch einen Mangel an Kieselgehalt des Trinkwassers. Seit langen Zeiten
wird Kiesel als Antisklerotikum benutzt, wofür heute allerdings
kaum Verständnis aufgebracht wird, da das Denken anders programmiert
ist. So existiert eine lösliche Kieselsäure, die in konzentrierter
Form im Präparat Sklerosol vorliegt, das sich seit Jahrzehnten
als generelles Antisklerotikum bewährt hat.
Im übrigen zeigen sich die charakterisierten Verhältnisse
bezüglich der Elastizität auch im anorganischen Bereich: Gibt
man dem Eisen Kohlenstoff hinzu, der ja Träger der ganzen Organik
ist, so wird Eisen fester, aber auch härter. Durch geeignete Wärmebehandlung
wird daraus Stahl, der dadurch gekennzeichnet ist, dass er zwar
hart, aber nicht brüchig, d.h. eben elastisch ist (z.B. Uhrfeder).
Letztlich ist es also die organische Substanz, die die Brüchigkeit
verhindern und deren Mangel bzw. Abbau die Problematik der Osteoporose
verursacht.
Deshalb müssen alle Maßnahmen, die lediglich auf eine stärkere
Mineralisierung des Knochens abzielen, auf die Dauer zum Scheitern verurteilt
sein.
Daraus erklären sich auch die widersprüchlichen Befunde bei
der Anwendung von Fluor. Deren Gabe führt zwar zu einer Erhöhung
des Mineralgehaltes, die sich in der Knochenmineraldichte nachweisen
lässt und zwar besonders in der Lendenwirbelsäule, kann aber
die Brüche nicht verhindern, mit der Folge, „dass eine Fluorbehandlung
die Knochenmasse erhöht und dadurch auch die Brüchigkeit des
Skelettes“.
Verständlich werden diese Befunde, wenn man Knochenbildung und
Verknöcherung unterscheidet: Beim Embryo ist offensichtlich, dass
die Bildung von Armen und Beinen an der Peripherie beginnt: Zuerst wird
die Hand, dann der Unterarm, der Oberarm und schließlich das Schulterblatt
gebildet. Entsprechendes gilt für das Bein. Dabei handelt es sich
um das formende Bildungsprinzip, das naturgemäß nur an einer
formbaren Substanz, dem Knorpel ansetzen kann, nicht an einem harten
bzw. erstarrten Organ. Diesem Bildungsprinzip steht gegensätzlich
die Verknöcherung gegenüber, d.h. die Kalkeinlagerung. Diese
beginnt zentral, an der Schulter, und setzt sich über Oberarm und
Unterarm auf die Hand fort.
Es stehen sich also das Formbildeprinzip, das das Vordergründige
darstellt und das Mineralisierungsprinzip, das zweitrangig auftritt,
gegensätzlich gegenüber, bis sie sich im fertigen Knochen
durchdringen.
Diese Gegensätzlichkeit ist aber zugleich diejenige von organischer
Substanz und mineralischer „Füllung“, mit anderen Worten:
DIE
WIRKLICHE KNOCHENBILDUNG LÄUFT ÜBER DAS ORGANISCHE BINDEGEWEBE;
DIESES IST KIESELREICH!
DIE
KALKEINLAGERUNG FÜLLT EFFEKTIV NUR AUS, WAS DURCH ORGANISCHE SUBSTANZEN
VORGEBILDET IST.
Keinesfalls geschieht die Knochenbildung aus den Kräften der Mineralien,
also durch Kalk, Phosphor und insbesondere nicht durch Fluor.
Dass die Knochenbildung keinesfalls ein Problem der Auffüllung
mit Kalzium ist, zeigt folgendes Phänomen:
Eine Kuh gibt in der Milchbildungszeit täglich zweimal 20-25 Liter
Milch. Diese enthält durchschnittlich 1% Kalk; dem entspricht eine
tägliche Kalkausscheidung von 400 g. Die Kuh nimmt aber von den
für Menschen empfohlenen „offiziellen“ Kalkquellen als reine Vegetarierin
nichts zu sich. Damit entsteht die peinliche Frage: Woher nimmt sie
den Kalk? Gewiss enthält in manchen Gegenden das Trinkwasser viel
Kalk, aber im Schwarzwald ist es praktisch kalkfrei. Dennoch produziert
die Kuhn dort aus dem kaum kalkhaltigen Gras kalkreiche Milch, und die
Kuh leidet nicht an Kalkmangel oder gar Osteoporose. Offenbar kann die
Kuh hervorragend mit dem Kalk umgehen und selbst kleinste Mengen ausnutzen.
Aus solchen Erscheinungen kann man wieder ersehen, DASS DIE OSTEOPOROSE
EBEN KEINE KALK-MANGEL-KRANKHEIT IST und die weltweit propagierten Kalziumgaben
und die Milchreklame an dem eigentlichen Problem vorbeigehen.
Die Schlussfolgerung daraus kann nur sein, dass die Osteoporose
keine Störung des Kalkhaushaltes und noch weniger des Fluors ist,
SONDERN IM GEGENTEIL EIN VORZEITIGER ABBAU DER ORGANISCHEN
SUBSTANZEN VORLIEGT, WESHALB DIE BRÜCHIGKEIT AUFTRITT.
Was geschieht nun, wenn man dem Organismus in „ausreichender Menge“
Kalzium anbietet, wie üblich mit Fluor und Vitamin D? Dann zwingt
man den Organismus, das Kalzium einzubauen. Da dieses aber nur in seine
bereits vorhandene organische Substanz eingebaut werden kann, diese
aber im Knochen nicht genügend vorhanden ist, muss die Einlagerung
in einem anderen Ort geschehen, z.B. in arteriosklerotischen Ablagerungen
der Aorta. – Tatsächlich kann man auf Röntgenbilder stoßen,
bei denen sich die Aorta dichter darstellt als die Wirbelsäule.
Aus den bisherigen Darstellungen ergibt sich ein völlig anderer
therapeutischer Ansatz, als er heute üblich ist. Dieser besteht wesentlich in der Anwendung von KIESEL, wobei es zweitrangig
ist, in welcher Form dies geschieht. Auf die lösliche Kieselsäure
in Form von Sklerosol® wurde bereits hingewiesen. Schließlich
ist es ein offenes Geheimnis, dass unsere Ernährung kieselarm
ist.
Reich an Kiesel sind vor allem Gerste und Hirse. Aber auch Kiesel in
einer pflanzlichen Form ist angezeigt, z.B. als Equisetum silicea cultum
1% (Weleda): 3x 15 Tropfen.
Als typisches Antisklerotikum ist auch Jod zu nennen, das ebenso wie
Kieselsäure früher zur universellen Therapie bei alten Menschen
gehörte. Jodbäder, insbesondere in der Kombination mit Schwefel,
z.B. Bad Wiessee, wurden seit alters her für Regenerationskuren,
insbesondere bei Ablagerungserkrankungen aufgesucht.
Man kann auch z.B. eine 10-20%ige Kaliumjodid-Lösung verordnen:
3x 10-15 Tropfen. – Dem Einfluss der Schilddrüse, über die
ja die Jodwirkung läuft, wurde in letzter Zeit mehr Augenmerk gelegt.
Die Wirkung von Jod ist übergeordnet, deshalb ist auch die „Angst“
vor dieser durch viele Jahrzehnte bewährten Jod-Therapie unberechtigt.
Im übrigen ist Jod ebenso wie Kiesel ein Gegenspieler des Fluors,
das nach den bisherigen Ausführungen ohnehin gegenangezeigt ist.
Da es sich bei der Osteoporose in erster Linie um ein Problem der organischen
Knochensubstanz handelt, wird verständlich, dass
PRÄPARATE AUS KNORPEL THERAPEUTISCH WIRKSAM WERDEN.
Die Analyse von Knorpel zeigt die typischen formgebenden Bestandteile,
die sich praktisch nur im Kollagen finden, also dem strukturgebenden
Bindegewebe.
Im übrigen ist bedeutsam, dass schon durch geringe Mengen
Fluor diese formgebenden Bestandteile vermehrt im Urin ausgeschieden
werden. Im übrigen gelten in der Volksheilkunde seit langen Zeiten
Auskochungen von Knochen bzw. Gelenken und die darauf gewonnene Sülze,
also Gelatine, als heilkräftig bei degenerativen Gelenkbeschwerden.
Das z.Zt. einzige Präparat, das die gesamte Knochenbildung anspricht,
ist das Präparat Ossopan, das auch die organischen Substanzen aus
Kalbsknochen enthält. Alle anderen auf Knochenwirkung abzielenden
Oss...Präparate sind lediglich Mineralsalz-Mischungen, gehen also
am wesentlichen vorbei.
Selbstverständlich spielen auch die Lebensmittel und die Verdauungskraft
eine wesentliche Rolle. Allerdings erschöpfen sich die entsprechenden
Empfehlungen fast ausschließlich auf Milchprodukte wegen des Kalziumgehaltes,
was nach den obigen Ausführungen den Kern der Erkrankungen nicht
trifft.
Wesentlich ist aber, dass durch viele Einflüsse aus der Um-
und Innenwelt der Säure-Basen-Wert (=pH-Wert) leicht verändert
wird und bei einem Abgleiten in die saure Seite Kalzium als basische
Substanz aus dem Knochen zur Pufferung herausgelöst wird. Eine
saure Stoffwechsellage begünstigt also die Osteoporose. Eine Stoffwechselübersäuerung
wird durch viele Ursachen (siehe entsprechende Info-Blätter) hervorgerufen.
Zusammenfassung:
Die Osteoporose ist bis zu einem gewissen Grade eine physiologische
Alterserscheinung. Der Krankheitswert richtet sich nach der Zeit des
Auftretens und den Beschwerden, wobei das Bruchrisiko der Knochen das
Hauptproblem darstellt. Die heutige Forschung und Therapie richtet sich
fast ausschließlich auf die Mineralien. Diese bewirken zwar die
Härte des Knochens aber zugleich auch dessen Brüchigkeit. Letztere wird durch den AUFBAU DER ORGANISCHEN BESTANDTEILE
DES KNOCHENS AUFGRUND VON KIESELSÄUREHALTIGEN PRÄPARATEN entscheidend
vermindert!
DIESE WERDEN ABER DURCH DIE DICHTEBESTIMMUNG NICHT
ERFASST.
DER ERHALT, DIE ANREGUNG ODER DER ERSATZ DER ORGANISCHEN SUBSTANZ SOLLTE
DESHALB DAS EIGENTLICHE THERAPEUTISCHE ZIEL SEIN!
Hierzu kommen Kiesel, Jod und entsprechende organische Präparate,
evtl. auch Schwefel, in Betracht.
Eine Übersäuerung muss unbedingt beseitigt werden, wozu nur
entsprechende HOCHWIRKSAME ENTSÄUERNDE, AUSLEITENDE THERAPIEN
imstande sind, die in meiner Praxis durchgeführt werden.
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