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Anzeigen:
Schilddrüsenerkrankungen im allgemeinen, Morbus Basedow, Unter-
und Überfunktion der Schilddrüse, Kropf, Angstzustände,
Druck- und Fremdkörpergefühl im Hals, Herzklopfen, Schlafstörungen,
Regelstörungen, Gefahr einer Frühgeburt, Wechselbeschwerden,
vor allem Hitzewallungen. Versuche auch bei Alopezie (spezielle Form des Haarausfalls), Pulsjagen
oder unregelmäßiger Pulsschlag, die Angstgefühle immer
mehr steigern.Auch Fieber unbekannter Ursache, Gewichtsabnahme und Erschöpfungszustände
mit Haarausfall, vermehrte Speisesonderung, Nervenschwäche, „nervöser“
Magen- und Darmstörungen, gesteigerte Nervosität und Erregbarkeit,
besonders mit Zittern und Weinzwang, aber auch Zeichen einer nervenschwächebedingten
Übererregbarkeit, die sich auch in Form von Wärmeregulationsstörungen
z. B. erhöhten Temperaturen, vermehrten Schweißausbrüchen,
kalten Füssen darstellen kann. Schwangerschaftserbrechen. Seelische
Störungen nach Kastration oder bei verminderter Funktion der Eierstöcke.
Bei allen Anzeigen ist es von untergeordneter Bedeutung, ob die
Schilddrüsenfunktion des Körpers erhöht, normal oder
erniedrigt ist. Bei Störfeldbelastung der hormonellen Zentren im Hirn reagiert
die Schilddrüse regelrecht mit. Auch ein Störfeld im gynäkologischen Raum wirkt sich
bei der gegenseitigen Abhängigkeit des hormonellen Systems
oft auf die Schilddrüse aus. Eine Serie von Injektionen in die Drüse in erst einwöchigen
dann in größeren Abständen, lässt die Frauen schnell
merkbar ausgeglichener werden.
Die Schilddrüsenbehandlung mit der Neuraltherapie scheint sich
auch als wesentlich unterstützende Maßnahme bei der Sucht-Behandlung
(z. B. des Alkoholismus) zu bewähren. Damit lässt sich
vor allem die bei der Entwöhnung auftretenden Begleitsymptome
(Nervenschwäche) dämpfen. Auch bei Altersbeschwerden kann sie uns gute Dienste leisten.
Material:
Nadel, möglichst fein, etwa Größe 18 oder 20. Menge: 0,5
bis 1 ml 1-2 %iges Xylocain (Handelsname Xyloneural) je Drüsenlappen.
Technik:
Am besten stützt man den liegenden Patienten, weil sich die
Drüse dann am besten vorwölbt. Oder die Patient/in sitzt
und beugt seinen Kopf nach hinten. Man lässt schlucken und
betrachtet und befühlt dabei die Lage und die Größe der
Schilddrüse. Mit feiner Nadel wird kurz eingestochen und in
1-2 cm Tiefe beiderseits je 0,5 ml, höchsten 1 ml Xyloneural
in das Gewebe der Schilddrüse injiziert.Ein gelegentlich zu beobachtendes Zwangsweinen unmittelbar nach
der Injektion zeigt uns, dass eine seelische Komponente des Leidens
wegfällt und sich nun emotionelle Stauungen lösen, um
einer ausgewogeneren Stimmungslage Platz zu machen. Die Schilddrüseninjektionen sind anfangs etwa in einwöchigen
Abständen zu wiederholen, bei Erfolg genügen größere Zwischenräume, die individuell festzulegen sind.
Meist merkt der Patient von selbst an seinem Befinden, wann die
Nachbehandlung erforderlich wird.Bei Frauen wird häufig eine zusätzliche Behandlung des
gynäkologischen Raumes noch bessere Ergebnisse manchmal ermöglichen
können. Es bestehen nämlich Wechselwirkungen zwischen
Schilddrüse und den Eierstöcken. Bei der Schilddrüsenüberfunktion wird sich die wiederholte
Xyloneural-Injektion in die Vene nervenstärkend und stoffwechselsenkend
auswirken. Es wird nicht immer gelingen, die Größe der Schilddrüse
und die Funktion zu normalisieren.Nach vorhergegangenen Operationen an der Schilddrüse, Bestrahlungen
und altersbedingten Degenerationen, bei denen ausreichendes, reaktionsfähiges
Schilddrüsen-Gewebe fehlt, kann man keinen Erfolg mehr erwarten.
Dann muss man schwere und mit Injektionen unbeeinflussbare Fälle
dem Chirurgen überweisen. Es gibt kein anderes chirurgisch behandelndes Leiden, dass mit
8-15 % so viele rezidive (Nachwachsen von Schilddrüsen-Gewebe)
aufweist, wie die operative Entfernung von Schilddrüsen-Gewebe.
Das liegt sicher daran, dass dann die teilweise Entfernung der vergrößerten
Schilddrüse nicht die Ursache beseitigen konnte, die zu den
fehlerhaften Störungsimpulsen und der Kropf-Entwicklung geführt
haben. Dazu zählen wir auch die Störfelder und die üblichen
schulmedizinischen, chemischen Regulationsblocker, die die Selbstheilungsmechanismen
des Organismus lahm legen können. Darum ist auch hier die Forderung: DIE NEURALTHERAPIE IST VOR EINER TEILWEISEN ENTFERNUNG
DER SCHILDDRÜSE UNBEDINGT MITTEL DER 1. WAHL.
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