Neuraltherapie

 

Bei der Neuraltherapie (von Prof. Dr. med. Huneke vor 70 Jahren eingeführt)werden durch die zeitlich begrenzte Unterbrechung der Nervenleitung - hervorgerufen durch das biologisch hochwirksame Mittel XYLONEURAL - alle auf diesem Wege übermittelten krankmachenden Einflüsse unterbrochen. Durch dieses Ausschalten werden Schmerzen, Missempfindungen (z.B. Kribbeln oder taube, mit Schmerzen verbundene Gefühle), Juckreiz, usw. ausgeschaltet. Schaltet man so das unbewusste Nervensystem aus, besonders den Sympathikus (als Teil des autonomen, unbewussten Nervensystems), beseitigt man einen krankmachenden Zustand, der von einem Störfeld ausgehen kann. Das reicht aber nicht aus, um die Xyloneural-Funktion bei der Neuraltherapie (Wirkdauer des Mittels: ca. 20 Minuten) zu erklären!

Mit der kurzen, umkehrbaren Xyloneuralblockade unterbricht man in Nervenbahnen den Erregungskreis, der zu einem krankmachenden Circulus vitiosus (= Teufelskreis) geführt hat. Nach Abklingen der unempfindlich machenden Wirkung des Xyloneurals müssten eigentlich aber dann doch alle Schadensreize und krankmachenden Reflexe wieder in alter Form und Stärke wirksam werden und bald die alte Ausgangslage wiederhergestellt werden. Bei gezielter Einwirkung des Xyloneurals auf krankmachendes Gewebe bzw. auf Störfelder übertrifft die heilende Wirkung jedoch immer den zeitlich begrenzten heilenden Effekt durch die unempfindlich machende Wirkung des Xyloneurals. Diese heilende Wirkung steigert sich bei der Wiederholung bis zur Heilung!

Daraus ist zu schließen, dass sich während der Anästhesie (= Herstellung der Unempfindlichkeit), bei der die Zellfunktion ruhiggestellt ist, energieliefernde Mechanismen aktiviert werden und das Gewebe bzw. das Störfeld sich so weit erholen, dass sich viele Zellfunktionen wieder normalisieren und die Zellen ihre Aufgaben wieder wesentlich besser erfüllen können. Somit wird eine Änderung der Fehlfunktion zum Normalen hin eingeleitet! Es gibt also einen grundlegenden Unterschied zwischen einer einfachen Anästhesie (= Herstellung einer Unempfindlichkeit im kranken Gewebe) und der neuraltherapeutischen Wirkung.

Hier geschieht grundsätzlich etwas, das über die örtliche Anästhesie weit hinaus geht und DAS NUR ENTRITT, WENN DIE ANÄSTHESIE AUF KRANKES GEWEBE TRIFFT. Wir unterbrechen nicht nur die Nervenleitung, sondern mit der Therapie die krankmachende Erregungsbildung und deren Weiterleitung in die nähere Umgebung, SOGAR IN DIE WEITERE UMGEBUNG IM SINNE DER TATSACHE, DASS JEDES STÖRFELD MIT ENTFERNTEREN STRUKTUREN VERNETZT IST.

Die örtliche Anästhesie bringt chemische Energie ins Gewebe, die bei den Gewebszellen bewirkt, ihre Funktion zu normalisieren.
Darüber hinaus wird die Zelle stabilisiert.
Damit stellt man die normalen Verhältnisse wieder her.
Damit beseitigen wir Schmerzen, Funktions- und Spannungsstörungen der Eingeweide - und Skelettmuskulatur, hormonelle und ernährungsbedingte Störungen.
Dazu gehört auch, dass die Zelle wieder an den normalen Informationsaustausch angeschlossen wird, auf den sie als Teil des Ganzen angewiesen ist.
Die Veränderung der örtlichen energetischen Situation wirkt sich ja über das vernetzte System des Körpers auf den gesamten Organismus aus!

 

    Copyright © 2000 Dr. Wilfried Geissler          Disclaimer            mail an den  webmaster