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Die meisten Menschen sind Rechtshänder, der Anteil an Linkshändern
wird auf etwa 5% geschätzt, Ob jemand Rechts- oder Linkshänder
wird, entscheidet sich offenbar bereits vor der Geburt und ist wahrscheinlich
im Erbgut festgelegt. Es entwickelt sich schon früh eine Aufgabenteilung
der Hirnhälften. Für den Rechtshänder erfüllt die rechte Hirnhälfte
überwiegend intuitive, kreative und emotionale, die linke Hirnhälfte
dagegen eher räumliche, rationale und analytische Funktionen (z.B.
rechnen). Beim Linkshänder sind die Funktionen der Hirnhälften
umgekehrt verteilt. Aufgrund des Verlaufes der Nervenbahnen (Kreuzung) ist beim Rechtshänder
die linke Hirnhälfte führend (dominant), beim Linkshänder
die rechte. Beim gesunden Menschen besteht eine harmonische
Zusammenarbeit beider Hirnhälften, also eine stabile
Lateralität (lateral = seitlich). Diese Harmonie kann durch Krankheit,
Erschöpfung, Überlastung, Stress oder Schock beeinträchtigt
werden. Wir nennen diesen Zustand auch Lateralitätsintensität.
Sowohl beim Rechtshänder als auch beim Linkshänder kann
eine Instabilität der Lateralität (Händigkeit) bestehen.
Eine solche Instabilität tritt auf, wenn die harmonische Zusammenarbeit
der beiden Hirnhälften vorübergehend oder
dauerhaft gestört ist. Wird ein Linkshänder bezüglich
seiner Händigkeit umerzogen, dann wird er durch den chronischen
Gebrauch der rechten Hand für Schreibarbeiten etc. die „falsche“,
nämlich seine linke Hirnhälfte benutzen und sie damit überfordern.
Er wird lateralitätsinstabil.
Auch beim Rechtshänder kann eine Überlastung der Hirnhälften
auftreten, wenn z. B. beidhändig differenzierte Arbeiten ausgeführt
werden müssen (z. B. Maschineschreiben, Klavierspielen). Auch gewisse
Störfaktoren wie tote Zähne, Narben oder Kieferhöhlenprobleme
können zu einer Lateralitätsinstabilität führen.
Wir nennen diese Störfaktoren Störfelder. Eine angeborene Instabilität findet man bei Rechtshändern,
die Linkshänder in der Familie haben. Linkshänder selbst fallen
häufig auch dann als instabil auf, wenn sie nicht umerzogen wurden.
Außerdem kennt man die Instabilität als Reifungsproblem,
z. B. bei Legasthenie, Stottern oder Bettnässen.
Auswirkungen
einer Lateralitätsinstabilität
Durch eine Lateralitätsinstabilität wird allgemein die Anfälligkeit
für körperliche und auch psychische Erkrankungen erhöht.
Bereits bestehende Erkrankungen können verschlimmert werden oder
lassen sich insgesamt viel schlechter behandeln. Häufig werden z. B. das Bettnässen bei Kindern oder auch
Allergien, Ekzeme, Milchschorf (Neurodermitis), Asthma bronchiale oder
Heuschnupfen durch eine Lateralitätsinstabilität unterhalten
und dadurch schlecht behandelbar. Eine Lateralitätsinstabilität kann in manchen Fällen
auch alleinige Ursache für die Unterhaltung eines Schmerzzustandes
sein. Beispiel hierfür sind Sekretärinnen und Klavierspieler
mit Tennisellenbogen. Aufgrund der sehr differenzierten beidhändigen
Tätigkeit werden sie oft lateralitätsinstabil, wodurch entweder
bereits vorliegende Beschwerden verschlimmert werden oder Schmerzen
überhaupt erst entstehen können. Auch Suchtkranke sind in der Regel lateralitätsinstabil. Sie
„stabilisieren“ sich für kurze Zeit mit einer Zigaretten, mit Essen,
Alkohol etc. Allein die Therapie der Lateralitätsinstabilität
kann hier schon das Suchtverhalten entscheidend beeinflussen.
Andere
Auslöser einer Lateralitätsinstabilität
In unserer „normalen“ Umwelt ist jeder Mensch fast ständig elektrischen
und elektromagnetischen Feldern ausgesetzt. Diese Felder können
sich in einem geschlossenen metallischen Leiter, wie ihn z. B. ein Armreif
darstellt, störend auf den Patienten auswirken, vor allen Dingen
auf seine Händigkeit. Wir wissen, dass Akupunkturpunkte besondere
elektrische Eigenschaften haben, wie verringerten Hautwiderstand u.a.
Aus diesem Grund ist es ungünstig für die Lateralität,
wenn Akupunkturpunkte durch Halsketten oder Uhrarmbänder aus Metall
elektrisch leitend miteinander verbunden werden.
Quarzuhren werden oft deshalb nicht vertragen, weil die verwendeten
Quarze in einem für den Menschen ungünstigen Schwingungsbereich
liegen. Es ist nur ein kleiner Reiz, aber ein Uhr wird in der Regel
fast den ganzen Tag und oft auch nachts getragen. Die Lage der Uhr auf
dem sogenannten Thymuspunkt (spezieller Akupunkturpunkt für die
körpereigene Abwehr) erklärt auch den schwächenden Effekt
auf den Organismus. Außerdem addiert sich dieser Reiz natürlich
zu den anderen Umweltbelastungen, denen wir ausgesetzt sind und die
wir im Gegensatz zu einer Uhr nicht vermeiden können. Bei schon
kranken Menschen löst eine Quarzuhr eine Lateralitätsinstabilität
aus, die wiederum das Krankheitsgeschehen unterhalten kann.Versucht man gerade abzunehmen oder sich das Rauchen abzugewöhnen, sollte
man auf das Tragen einer Quarzuhr verzichten, da eine Lateralitätsinstabilität
in der Regel ein Suchtverhalten fördert.
Behandlung
der Lateralitätsinstabilität
Allein durch die Behandlung einer gleichzeitig bestehenden Lateralitätsinstabilität
können schon viele Krankheiten gebessert, gelegentlich sogar geheilt
werden. Eine Lateralitätsinstabilität kann gut durch Akupunktur
behandelt werden. Bei Kindern arbeitet man in der Regel mit der schmerzlosen
Laserakupunktur. Zusätzlich müssen Störfelder, die die
Lateralität abschwächen, diagnostiziert und ausgeschaltet
werden. Um eine Fehlbelastung der Hirnhälften zu vermeiden, ist es außerdem
wichtig, dass der Rechtshänder für schwierigere und differenzierte
Arbeiten möglichst oft die rechte, der Linkshänder die linke
Hand benutzt.
Ein umerzogener Linkshänder sollte die linke Hand als Gebrauchshand
benutzen. Das Schreiben sollte langsam wieder auf die linke Hand umgewöhnt
werden. Auch wenn das anfangs unbequem erscheint, wird der richtige
Gebrauch der Schreib- und Arbeitshand zeitlebens eine Stabilisierung
der Lateralität bedeuten, was immer auch eine bessere Krankheitsabwehr
bzw. Besserung des körperlichen und psychischen Gesundheitszustandes
zur Folge hat.
Ein Kind sollte seine angeborene Händigkeit frei entwickeln dürfen.
Unterstützen Sie Ihr Kind – es gibt z. B. Scheren oder auch Lineale
für Linkshänder. Wenn Ihr Arzt herausgefunden hat, dass Sie lateralitätsinstabil
sind, sollten Sie auf das Tragen von Halsketten, Armbändern, Fußketten
und Uhrarmbändern aus Metall ganz verzichten (s.o.), oder als Kompromiss
nur zu besonderen Anlässen tragen (auch Gold ist Metall!). Auch
auf das Tragen von Quarzuhren sollte ganz verzichtet werden. Quarzwecker
auf dem Nachttisch stellt man am besten weiter entfernt auf. Zusätzlich stabilisierenden Effekt auf die Lateralität hat
das Medikament „Ginseng“. Das in Asien seit Tausenden von Jahren bewährte
Mittel gilt bei den Krankenkassen als Aufbaumittel und wird aus diesem
Grunde nicht erstattet. |