Darmsanierung

Bei den Entgiftungskuren (Bioresonanz-Schröpfelektroden-Therapie, Matrix-Regenerations-Therapie, F.X.Mayr-Kur, ...) erfolgt die Unterstützung der Darmsäuberung durch das F.X.Passagesalz. (Anwendungsdauer: 6-8 Wochen) Das F.X. Passage - Sprudelsalz ist ein mildes Darmreinigungsmittel auf Bittersalzbasis (Magnesiumsulfat, Natriumhydrogencarbonat, ...). Das enthaltene Magnesiumsulfat bewirkt einen erhöhten Flüssigkeitsgehalt des Stuhles und regt dadurch die natürliche Darmperistaltik (= Darmbeweglichkeit) an. Die Wirkung setzt in der Regel 1 - 8 Stunden nach Einnahme des F.X. Passagesalzes ein.

Anwendung:
alltäglich gleich nach dem Aufstehen nüchtern
Alternative: Nachts vor dem Schlafengehen
 

Es gibt 2 Tageszeiten der Einnahme:
1. Es wird alltäglich, morgens nüchtern, so früh als möglich, gleich nach dem Aufstehen , eingenommen. Man gibt normalerweise einen gestrichenen Teelöffel Salz auf ¼ Liter warmes Wasser. Zur Geschmacksverbesserung kann am Abend vorher das Bittersalz mit etwas Wasser in einem Glas angesetzt und morgens mit heißem Wasser aufgefüllt werden. Außerdem darf man 3-5 Tropfen Zitronensaft beifügen, sodass der Geschmack grapefruit-ähnlich bittersäuerlich wird. Das Frühstück soll frühestens ½ - ¾ Stunde später eingenommen werden, also dann, wenn die Bittersalzlösung den Magen schon verlassen hat. Obige Bittersalzlösung besitzt eine dem Blut ungefähr entsprechende Konzentration.
2. Nachts vor dem Schlafengehen 1 Teelöffel in 1 Glas, gefüllt mit ¼ Liter warmem Wasser, einnehmen. Zur Geschmacksverbesserung kann auch in diesem Fall am Morgen das Bittersalz mit etwas Wasser in einem Glas angesetzt werden und abends mit heißem Wasser aufgefüllt werden. Außerdem darf man ebenfalls 3-5 Tropfen Zitronensaft beifügen, sodass der Geschmack grapefruitähnlich bitter säuerlich wird.

Die Lösung durchrieselt in natürlicher Richtung den Magen-Darm-Kanal, ohne die Darmschleimhäute zu reizen. Sie löst allmählich dort haftende, oft zähklebrige bis verkrustete Kotreste ab und schwemmt sie dem Darmausgang zu.
Wer einmal in den porzellanweißen, glatten Toilettenmuscheln in öffentlichen WC-Anlagen die dort meist befindlichen braunen Verunreinigungen gesehen hat, die so fest haften, dass sie auch durch mehrfaches Spülen mit jeweils 25 Liter Wasser aus der Spülanlage nicht zu entfernen sind, kann sich eine Vorstellung machen, wie es im keineswegs so porzellanglatten Darminneren (besonders bei Darmträgheit) aussehen mag. Oft kleben hier schon lange Zeit in den unzähligen Ausbuchtungen und Falten des langen Darmkanalsystems solche Kotreste, die nicht selten mit der Darmschleimhaut auf das Innigste verhaftet oder verbacken sind. Hier ist der "verschmutzte, versumpfte Nährboden, den schädliche Darmbakterien als Brutstätte benutzen. Daher kann es kein Wunder sein, dass die Giftigkeit der zäh-klebrigen - durch die Entgiftungs-Therapie in Bewegung gesetzten - Schlacken nicht unerheblich ist und dass bei ihrer Aufwirbelung und Ausscheidung Reaktionen zustande kommen, die an leichte "Vergiftungszustände" erinnern (Kurkrise).
Die Ausscheidung der Darmschlacken bewirkt im Verein mit der Bittersalzlösung manchmal ein-, zwei- bis dreimal täglich flüssige bis flüssig-breiige Darmentleerungen. Gelangen besonders stark darmreizende Gifte zur Ausscheidung, können viel häufigere wässrige und meist übelriechende Entleerungen erfolgen. Die abgehenden, oft ätzend-aggressiv wirkenden Schlacken reizen dann mitunter zu zahlreichen Ausscheidungen, in jeweils ganz kleinen Mengen. Gelegentlich schwillt auch die Afterschleimhaut vorübergehend an, rötet und fühlt sich wie wund an.
Auch Verstopfung kann auftreten, wenn darmlähmend wirkende Gifte zur Ausscheidung gelangen.Solche Verunreinigungen lösen sich meist am Beginn der Entgiftungs-Therapie. Gelegentlich können unglaubliche Mengen übelriechender Stuhlmassen von missfarbiger, schwarzer, brauner, grauer, weißer oder grünlicher Färbung abgehen. Mitunter treten auch bis apfelgroße Kotsteine oder Schalen, Kerngehäuse und andere charakteristische Reste von Speisen zutage, die, soweit erinnerlich, vor Monaten zum letzten Male gegessen wurden. In letzter Zeit wurde oft der Abgang von Medikamentenkapseln berichtet, die vielfach vor etlichen Wochen zum letzten Male eingenommen worden waren. An Stellen, wo diese Rückstände geradezu krustenartig anhaften, kann die Ablösung Schmerzen verursachen.

In den meisten Fällen erfolgen die Ausscheidungen nicht so auffallend. Hand in Hand mit der Reinigung des Darmes vollzieht sich auch eine Säuberung des Blutes und eine Entschlackung und Entsäuerung von belasteten Geweben, Gelenken und Gefäßen. Diese erfolgt großteils zum Darm hin. Sie bedient sich aber auch der Nieren (dunkler, trüber, übelriechender "scharfer" Harn), der Haut (Ausdünstungen, übelriechender Schweiß) und der Schleimhäute, zum Beispiel des Mundes (übler Mundgeschmack und -geruch, Zungenbelag), bei Frauen auch der Scheidenschleimhaut (Scheidenausfluss) und der Bronchien (Lösung von Schleim) als Organe und Stellen der Ausscheidung.

JE LÄNGER UND INTENSIVER DER KÖRPER DER VERUNREINIGUNG (VERSCHLACKUNG) AUSGESETZT WAR, DESTO LÄNGERE ZEIT ERFORDERT AUCH SEINE GRÜNDLICHE SÄUBERUNG. Daher antwortete Pfarrer Kneipp einer Patientin in den sogenannten besten Jahren, die schon nach kurzer Behandlungsdauer ungeduldig wurde, sehr treffend: "So ein altes Haus putzt man nicht an einem Tage aus !"

 

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