Die darmbedingte Katastrophe

DIE BEDEUTUNG DES MAGEN-DARM-TRAKTES FÜR DIE ENTSTEHUNG VON VOR ALLEM CHRONISCHEN ERKRANKUNGEN wird im allgemeinen nicht berücksichtigt. Dem Dickdarm wird wenigstens noch deshalb einiges Augenmerk geschenkt, da seine Schleimhaut manchmal zum Krebs entarten kann.
Der Dünndarm fristet dagegen vergleichsweise ein Schattendasein, da er scheinbar dem Patienten und der Medizin weniger Sorgen bereitet, wenn man von seltenen Krankheiten wie Morbus Crohn (einer geschwürigen Dünndarmerkrankung), Typhus, Zöliakie (angeborene Unverträglichkeit des Getreideklebereiweißes) usw. absieht. Dazu kommt noch, dass der Dünndarm nur selten schmerzt. Und tut er es selten trotzdem, so produziert er damit häufig die schulmedizinische Diagnose: krampfartige Bauchschmerzen im Nabelbereich (Nabelkolik)
Auch der Dickdarm verursacht bei undramatischeren Beschwerden gerne die oft als schicksalhaft akzeptierten Diagnosen wie: weniger akute Blinddarmentzündung (subakute Appendizitis), zu langer Dickdarm (Colon elongatum), chronische Verstopfung (chronische Obstipation), Reizdickdarm (Colon irritabile) und Verdauungsstörung durch Gärung.

Aber wie kommt es zu diesen und vielen anderen mit dem Darm in Zusammenhang stehenden Krankheiten, Beschwerden oder nur Symptomen im Krankheitsvorfeld? In unserer Zivilisationsgesellschaft wird die Nahrungsaufnahme entweder an die Grenze der Bedeutungslosigkeit gedrängt, als Mittel zur Lustbefriedigung, oder gar als Antidepressivum missbraucht. Wir essen zu schnell, zu viel, zur falschen Zeit und oft das Falsche. Schulmedizinische Ernährungsexperten haben exakt erforscht, was der Mensch zum gesunden Leben braucht und exakt errechnet, in welchen Speisen diese Stoffe ausreichend vorhanden sind.
Völlig vernachlässigt wurde dabei jedoch, dass der Verdauungstrakt diese Produkte auch verdauen und aufnehmen können muss. Wir haben von der vollwertigsten Nahrung nichts, wenn wir sie nicht gründlich kauen, einspeicheln, wenn wir sie zu hastig, zur falschen Zeit und zu viel davon verschlingen. Die nur grob zerkleinerte Nahrung muss im Magen durch eine Überdosis Salzsäure aufgelöst werden. Dieser saure Brei überfordert die Gegenmaßnahmen des Dünndarms. Die basischen Stoffe der Bauchspeicheldrüse, der Galle und der Dünndarmdrüsen reichen nicht mehr aus, um den übersäuerten Mageninhalt zu neutralisieren.

Da die Fermente dieser Drüsen jedoch nur im alkalischen Milieu wirken können, gelangt lediglich halb verdaute Nahrung in die tieferen Darmabschnitte. Und dort bedient sich die Darmflora dieses „Festschmauses“ und verstoffwechselt diesen in Form von Gärung oder Fäulnis. Bei Fäulnis entstehen Gifte wie Indol, Kresol, Skatol, biogene Amine usw. Bei Gärung entstehen leider nicht nur unser geliebter Alkohol, sondern auch die Fuselalkohole Methanol, Butanol und Propanol. Wenn wir noch dazu abends viel Rohkost konsumieren, also zu einer Zeit, in der die Verdauungsleistung sowieso schon eingeschränkt ist, liegen wir dann quasi als lebendiges „Mostfass“ im Bett. Nun ist die Leber besonders gefordert und wir wachen zur Leberzeit (1-3 Uhr) auf und leiden unter Durchschlafstörungen.

Der Alkohol ist nicht das einzige Problem. Bei Gärung entstehen auch Säuren und Gase. Alles zusammen irritiert die Darmwand und verschlechtert ihre Funktion. Ein funktionsgestörter Darm fördert die oben beschriebene Fehlverdauung und wagt sich mit seinen Auswirkungen sogar bis tief in die Orthopädie (Medizinsparte des Stütz- und Bewegungsapparates) hinein: Ein darmbedingter Zwerchfellhochstand verkleinert das Brustraum-Volumen. Um dennoch genügend Platz für Herz und Lunge zu schaffen, wird ständig der Schultergürtel hochgezogen. Die für solche Dauerarbeit nicht geschaffene Nackenmuskulatur verspannt sich, und schon haben wir die Diagnose „Cervicalsyndrom“. Ist durch Lebervergrößerung oder einseitige Darmentzündung das Zwerchfell nur auf einer Seite hochgedrückt, ergibt sich ein einseitiger Schulterhochstand mit Drehung und Seiteneigungsstörung der Halswirbelsäule.

Ein durch die beschriebenen Reizungen bedingter Darm-Lymphstau, die Erschlaffung und oft auch Überfüllung des Darmes bedingen die verschiedensten Veränderungen der Körperhaltung, welche sämtliche Wirbelsäulenbeschwerden, degenerative Veränderungen der Hüftgelenke (Coxarthrose) und Kniegelenksschmerzen (Gonalgien) nach sich ziehen können. Wenn nur der aufsteigende Dickdarm (Colon ascendens) oder der absteigende Dickdarm (Colon descendens) irritiert sind, verkürzt sich der dahinter befindliche Hüftlendenmuskel (Musculus iliopsoas), kippt das Becken und eine funktionelle Beinlängendifferenz ist geboren. Auch urologische und gynäkologische Beschwerden werden durch eine Darm- bzw. Stoffwechselbelastung hervorgerufen. Ein spannungsvermindertes Dünndarmpaket drückt auf Gebärmutter und Blase, und die verdauungsgestörten Patienten leiden unter unfreiwilligem Urinabgang z.B. durch Pressen oder Husten. Eine Entfernung der Gebärmutter hilft da oft nur kurz, da die erschlafften Darmschlingen bleiben.

Eine weitere Frage, die wir uns stellen müssen, ist die Ursache der bevorzugten Stellen des Dickdarmkrebses: Blinddarm (Coecum), linke Biegung des Dickdarms (linke Colonflexur), Colon sigmoideum (S-förmige Schleife des Dickdarms im linken Unterbauch) und Mastdarm (Rektum) haben gemeinsam, dass sich dort oft Stuhl staut. Wenn die Zersetzungsgifte des Fäulnis- bzw. Gärungsstuhls die Schleimhaut ständig reizen oder gar durch Schwächung der Darmwand und erhöhten Gasdruck Divertikel (kleine sackförmige Ausstülpungen des Dickdarms) entstehen, werden Zellteilungsfehler zunehmen.

Welche komplizierten medizinischen Eingriffe oder Kunstgriffe können nun diese darmbedingten Katastrophen verhindern oder reparieren ? GAR KEINE ! Es ist ganz einfach: Wenn noch keine Schäden oder funktionelle Störungen aufgetreten sind (wer kann das noch von sich behaupten?), genügt die Einhaltung einiger Ratschläge:
Langsam essen
Gründlich kauen (Auf diese Weise werden die Speicheldrüsen trainiert und das richtige Essverhalten geschult)!
Vollwertige Nahrung - in entsprechender Menge je nach Ausmaß der Verdauungskraft!
Abends wenig und vor allem keine Rohkost essen!
Zwischen den Mahlzeiten genug trinken (Leitungswasser, Kräutertees, kein Mineralwasser, keine Früchtetees)!
Nicht mehr essen, als der Hunger (nicht die Lust) verlangt!
Kultivierung der natürlichen Zwerchfellatmung (wirkt unter anderem durchblutungsfördernd für den Bauchraum).

Wenn jedoch schon Anzeichen einer Magen-Darmtrakt-Überlastung oder - Schädigung vorhanden sind, MUSS DER MAGEN-DARM-TRAKT VORÜBERGEHEND RUHIGGESTELLT UND GESÄUBERT WERDEN BEI GLEICHZEITIGER SCHULUNG DES RICHTIGEN ESSVERHALTENS UND SENSIBILISIERUNG DER GESCHMACKSNERVEN UND VERDAUUNGSDRÜSEN

Dies erreicht man äußerst effizient durch der Therapie nach Dr. F.X. Mayr, die Bioresonanz - Schröpfelektroden-Therapie und die Matrix-Regenerations-Behandlung. Das täglich isoton eingenommene Bittersalz (Magnesiumsulfat) säubert den Darm als eine Art Einlauf in natürlicher Richtung. Die ärztlichen manuellen Bauchbehandlungen regen die Peristaltik und Durchblutung an, entstauen die Lymphe und Leber und überwachen die Therapie. Die durch die Entgiftung mobilisierten Säuren werden durch die verordneten Basensalze (Basenpulver II) neutralisiert. Atemluft, Schweiß und Stuhl zeigen während dieser Therapie alleine schon an ihrem Geruch, welche abscheulichen Gifte und Stoffwechselprodukte ausgeschieden werden, und so mancher Patient entpuppt sich als „WANDELNDE SONDERMÜLLDEPONIE“.

DER KÖRPER REINIGT SICH, MOBILISIERT SEINE SELBSTHEILUNGSKRÄFTE UND REGENERIERT SICH SELBST. Erst ein erholter, wieder voll funktionsfähiger Darm kann die notwendige Vollwertkost verdauen. Die positiven Erfahrungen von zahlreichen ganzheitsmedizinisch wirkenden Ärzten und Zigtausende zufriedene Patienten geben diesen Therapiemethoden einen zentralen Stellenwert in der modernen Ganzheitsmedizin.

 

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